Die Vorteile der elektronischen Tierchips
1. Tiere und Besitzer werden einfach und sicher identifiziert.
Ein Transponder ermöglicht eine eindeutige Identifizierung von entlaufenen, ausgesetzten, gestohlenen und misshandelten Tieren. Sein hohes Maß an Fälschungs- und Manipulationssicherheit bietet Sicherheit. Jeder Chip, der für die Kennzeichnung von Pferden, Hunde und Katzen verwendet wird, besitzt einen 15-stelligen Code, der mit einem entsprechenden Lesegerät ausgelesen wird und direkt zum Besitzer führt.
Mit jedem Chipkauf erhalten Sie eine Cip-Identkarte über die Sie das Tier einfach und eindeutig in Onlinedatenbanken registrieren können.
2. Das Besitzverhältnis zu jedem Tier wird international geschützt und weltweit legitimiert.
Der Chip für Haustiere, Sport-, Nutz- und Zootiere dient als Eigentums- und Abstammungsnachweis und ist bei Auslandsreisen gesetzlich vorgeschrieben.
3. Das Chippen von Zootieren unterstützt internationale Artenschutzprogramme.
Der Chip für die elektronische Identifizierung und Registrierung kommt auch bei Zootieren zum Einsatz. Laut Vorschrift des Bundesministeriums für Naturschutz (BfN) müssen bestimmte Tierarten nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen registriert werden. Dazu zählen Elefanten, Geparden, Leoparden oder Schneeleoparden. In den großen deutschen Zoos, wie Berlin oder Leipzig, werden alle Tiere gechippt, die groß genug für einen Transponder sind. Die Daten sind mit Grundlage der Planung und einfachen Ausführung von internationalen Zuchtprogrammen zum Artenschutz. Auch die Tiertransporte zur Überführung in einen anderen Zoo werden so sicher überwacht und die Wechsel weltweit nachvollzogen. Entlaufene oder gestohlene Zootiere können mit dem Tierchip schnell und einfach identifiziert und zurückgeführt werden. Alle Daten der Zootiere werden in Deutschland vom Bundesministerium für Naturschutz in Bonn verwaltet.
4. Die Zucht von Pferden und Nutztieren wird professionalisiert.
Transponder-gechippte Tiere stärken das Vertrauen der Interessenten in die Glaubwürdigkeit eines Züchters. Das gilt für Haustiere ebenso wie für Nutztiere. Anfang Juni 2009 hat die europäische Kommission die Kennzeichnungspflicht von Pferden und Eseln neu geregelt. Jedes Pferd, geboren nach dem 1. Juli 2009, muss mit einem elektronischen Transponder gekennzeichnet werden. Für jedes Tier muss zudem ein Equidenpass mit Eintrag der individuellen Daten vorliegen.Mit dem ISO-Transponder und dem Equidenpass ist eine schnelle und sichere Identifizierung des Pferdes gewährleistet. Der Tierchip sollte innerhalb eines halben Jahres nach der Geburt des Pferdes im Bereich des Halses implantiert werden. Der Transponder-Code wird für eine lebenslange Identifizerungin einer Datenbank erfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie in der HIT Tierdatenbank.